Bock auf Bouldern

Bock auf Bouldern – Der etwas andere Benefiz-Boulder-Event im Casino Style

Am 25. Juni hat in Wien das erste Mal der etwas andere Benefiz-Boulder Event Bock auf Bouldern, zugunsten des Flüchtlingshilfe Vereins Ute Bock stattgefunden. Was genau wir uns unter einem Benefiz-Boulder-Event im Casino Style vorstellen dürfen, war im Vorfeld zwar nicht wirklich klar, entpuppte sich dann aber als ein erfrischend “unseriöses” Konzept, das gleichzeitig die Spendelaune steigerte und den Leistungsgedanken (der ja bei den meisten Kletter-Events recht präsent ist) zugunsten eines Miteinander – Füreinander, in den Hintergrund treten ließ.

Kurz umrissen hieß das Folgendes – 25 Boulder vom Allerfeinsten standen den Teilnehmer*innen für ganze 4 Stunden gemeinsames Bouldern zur Verfügung. Wer wollte, konnte gegen eine Spende, einzelne Griffe bei den herumwandernden “Griff-Dealern” dazukaufen, um sich den ein oder anderen Boulder etwas leichter zu machen. Wer es sich noch leichter machen wollte, konnte sich sogar eine*n der extra angereisten Kletterstars kaufen und diese für sich klettern lassen. Zur Verfügung standen hier größere und kleinere Berühmtheiten, wie Kilian Fischhuber, Bernie Fiedler und Barbara Raudner, sowie die Nachwuchstalente Johanna Färber und Georg Parma. Es konnte also geschummelt werden was Zeug hält und das für einen guten Zweck. Geld regiert die Welt – Was sonst die Quelle sozialer Ungerechtigkeit schlechthin ist, wurde bei Bock auf Bouldern ins Gegenteil verkehrt und in den Dienste eines solidarischen Miteinanders gestellt.

Ausdrücklich erwähnt werden muss noch die Aftershow Party, inkl. Live Performance von MC Selbstlaut und DJ Fleming. Trotz gefühlten 90 Grad Celsius wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt und so wankten jene, die vorher noch dynamisch von Griff zu Griff sprangen, schlussendlich deutlich weniger treffsicher in die Dämmerung davon.

Leiwand war’s – See you next time!